Monat: Juli 2017

Das Lavendelzimmer von Nina George

 

„Das Lavendelzimmer“ von Nina George ist eines meiner Herzensbücher. Immer wieder habe ich es verschenkt oder empfohlen. Ein Buch, welches berührt durch seinen Charme, seine warmherzige Hauptperson, seine poetische Erzählweise. Zum Ende hin musste ich das Lesetempo verlangsamen, weil ich Angst hatte, das Ende des Romans zu erreichen. Dabei wollte ich das Buch wegen seines Covers zunächst gar nicht in die Hand nehmen. Lila, Blumen und geschnörkelte Schrift sind eigentlich Dinge, die mich eher nicht ansprechen. Zum Glück habe ich es doch gemacht. Weiterlesen

Am Ende bleiben die Zedern von Pierre Jarawan

 

Dieses Buch war für mich ein absolutes Lesehighlight. Wenn ich es im Regal sehe, bekomme ich sofort Lust es wieder zu lesen. Dabei habe ich es schon zweimal gelesen und als Hörbuch gehört. Als ich in der Buchhandlung den Klappentext las, fand ich das Thema Libanon als abschreckend, nicht interessant, langweilig, zu weit weg. Zum Glück habe ich das Buch dennoch gelesen, ich hätte sonst nicht eines meiner neuesten Lieblingsbücher gefunden. Es ist so schön geschrieben, die Informationen über den Libanon werden so geschickt eingeflochten, dass man sie aufsaugt und noch mehr wissen möchte über dieses interessante Land, über das ich mir nie zuvor Gedanken gemacht habe.

Wer glaubt, er habe den Libanon verstanden, dem hat man ihn nicht richtig erklärt. (libanesisches Sprichwort)

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4321 von Paul Auster

 

Hammer! 4321 war mein erstes Buch von Paul Auster, aber es wird nicht mein Letztes bleiben.

Zugegeben, es ist sprachlich anspruchsvoll, aber die langen, teils sehr langen Sätze stören den Lesefluss überhaupt nicht. Es ist als würde die Sprache eine Melodie haben, die stets gleich und langsam spielt. Paul Auster beschreibt mit einem Satz ganze Szenen. Einige Abschnitte hätten sicherlich Kürzungen vertragen können, z.B. die Baseball-Szenen, aber insgesamt habe ich jede der 1260 Seiten genossen.

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Meine Leseinsel im Sommer

 

Es gibt sie, diese kleinen Momente, in denen man das Leben anders spürt. Ruhige Oasen inmitten des Alltags. Der Wind berührt die Haut, Insekten summen und streiten sich um die schönsten Blüten. Geräusche, die der Sturm des Alltags wegfegt, finden den Weg ins Bewusstsein.

Ich sitze auf meiner kleinen Holzterrasse umgeben von Blumen, Wiese und Wasser und unserem kleinen Hund. Kaffeeduft umgibt mich. Das Gezwitscher der Vögel tut gut und letztlich ist es das Buch in meiner Hand und die samtige Umarmung der Sonnenstrahlen, die mich fühlen, leben, durchatmen lassen auf meiner kleinen Leseinsel im Garten.

Für einen kurzen Augenblick ist der Alltag weit, weit weg…🙂

Kennt ihr diese Momente auf euren Leseinseln?