Frankfurter Buchmesse #FBM 2017 Teil III

 

Eine Woche ist die Buchmesse nun schon vorbei und immer noch bin ich ab und an mit meinen Gedanken in Frankfurt.

Der Buchmesse-Samstag startete im Hotel mit einer kleinen Aufmerksamkeit beim Frühstück. Die gekochten Eier waren mit lustigen Buchmotiven bemalt. Wie nett…

An diesem Tag war es leider sehr voll, fast schon zu voll. Aber mit Geduld und guter Laune wurden auch heute Kontakte geknüpft, Bücher gesichtet und Eindrücke gewonnen.

Beim Droemer Knaur Verlag war die sehr sympathische Autorin Judith W. Taschler zu Gast. In einem Gespräch bzw. Interview beantwortete sie Fragen zu ihrem neuen Buch David und las eine Stelle vor. Da ich ein großer Fan von ihrem Buch Bleiben bin, zog ich mein mitgebrachtes noch ungelesenes Buch David aus dem Rucksack und wanderte hinter Frau Taschler rüber zum Signiertisch. In einem kurzen, aber sehr netten Gespräch sicherte mir die Autorin aus Österreich ein Interview zu, das wir zu einem späteren Zeitpunkt führen werden. Wenn ich nicht so nervös gewesen wäre, hätte ich ihr noch an Ort und Stelle die ein oder andere Frage gestellt. An dieser Stelle möchte ich einen lieben Dank an Judith W. Taschler richten, für das Foto, die Signatur, das nette Gespräch und besonders für die E-Mail, die zwei Tage später bei mir einging und über die ich mich riesig gefreut habe.

Beim Schlendern durch die Reihen entdeckte ich am Edel Stand die Literaturpäpstin Karla Paul. Sie ist nicht nur Buchbloggerin, sondern auch Verlegerin, Autorin und neuerdings Lesebotschafterin bei der Stiftung Lesen. Zudem gibt sie auch Buchtipps in der ARD. Ihre Posts in den Social-Media-Kanälen strotzen nur so von Begeisterung für Bücher und Literatur. Großartig! Danke für das Foto, Karla! Am selben Tag folgte ich ihrem Gespräch am Stand von Buchalarm. Auch hier war ich beeindruckt von ihrem Auftritt. Ihre Vorschläge für eine neue Literatursendung im Fernsehen weckten große Hoffnungen bei mir. 😉

Am Abend stand die Präsentation des neuen Buches Origin von Dan Brown auf dem Programm. Bei der einzigen Live-Veranstaltung von Dan Brown in Deutschland standen wir schon eine halbe Stunde vor Öffnung der Tore zum Congress-Zentrum in einer langen Schlange. Ca. 2.000 Menschen nahmen an der Veranstaltung teil. Die Moderation des Abends übernahm Alf Mentzer (hr2-Kultur). Es war einfach hervorragend mit welcher Genauigkeit und Sicherheit er selbst lange Antworten von Dan Brown übersetzte und wiedergeben konnte. Aus der deutschen Übersetzung las der Schauspieler Wolfram Koch. Auch er trug mit seinen gelungenen Lesepassagen zu einem sehr unterhaltsamen Abend bei. Dan Brown selber kam sympathisch, locker und humorvoll rüber. Er erzählte interessante und lustige Randgeschichten über sich und das Buch. Toll, dass ich bei dieser Veranstaltung dabei sein durfte. Einen kleinen Wermutstropfen gab es doch. Dan Brown hat mein Buch nicht signiert. Er signierte keine Bücher an diesem Abend. Natürlich ist das irgendwie verständlich bei einer so großen Veranstaltung. Aber dennoch. Stattdessen gab es bereits signierte Bücher zu kaufen. Aber was nützt mir das? Habe ich mein persönliches Exemplar eben den ganzen Tag im Rucksack umsonst mitgeschleppt…naja, ich werde es verkraften.

Am Ende von drei Tagen auf der Frankfurter Buchmesse steht schon jetzt fest: Nächstes Jahr möchte ich unbedingt wieder nach Frankfurt. Und vielleicht schaffe ich es in 2018 endlich auch zur Leipziger Buchmesse.

 

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